Furkan wurde die Behandlung im Ausland verweigert

Die Gesichte des 12-jährigen Furkans hat mich aufs Tiefste berührt, weshalb ich ihm auf meinem Blog meine Stimme geben möchte:

Der an einem Gehirntumor leidende 12-Jährige Furkan durfte wegen des Ausnahmezustandes für seine Therapie nicht ins Ausland, woraufhin sich seine Situation verschlechterte und schliesslich zum Tod führte. Unter dem Vorwand des Ausnahmezustandes wurden die Reisepässe von Furkans Eltern annulliert. Ihnen wurde nicht erlaubt, für die Therapie des 12-Jährigen Furkans, der an einem Gehirntumor leidet, ins Ausland zu reisen.

Die Situation von Furkan, der zum Zweck seiner Behandlung nicht reisen durfte, verschlechterte sich. Hier die Tweets vom Journalisten Sıtkı Özcan: Es gab ein Kind. Es war erst 12. Es hatte einen Gehirntumor. Der Arzt sagte: „Er hat noch 30 Tage zu leben“, und schickte das Kind nach Hause. Die Familie hat die Hoffnung nicht aufgegeben. Es gab die Möglichkeit, ihn in Kuba behandeln zu lassen. Für die Therapie wurden alle Vorbereitungen getroffen. Mit letzter Hoffnung hat sich die Familie umgehend vorbereitet und zum Flughafen begeben, um ihren Sohn nach Kuba zu bringen. Am Flughafen wurden die Reisepässe von Furkan und der ganzen Familie konfisziert. Ihnen wurde nicht erlaubt, für die Therapie ins Ausland zu reisen. Die Familie hat die zuständigen Personen angefleht. „Lasst wenigstens unseren Sohn für seine Therapie reisen.“

Es hat nicht funktioniert. Sie haben auch nicht erlaubt, dass das Kind reist. Es wurde einem Kind, das nur noch einige Wochen zu leben hatte und an einem Gehirntumor leidet, nicht erlaubt, für die Behandlung ins Ausland zu reisen und der Reisepass wurde ihm entzogen. Die Familie versuchte alles Mögliche. Es gab keine Stelle, die sie nicht um eine Genehmigung gebeten haben. Es galt der Ausnahmezustand. Niemand hat geantwortet. Weil die Familie Angst hatte, dass ihr Kind noch mehr Schaden erleiden könnte, haben sie die Situation nicht an die Öffentlichkeit getragen. Sie wollten nicht, dass ihrem Kind etwas passiert. Weil Furkan nicht behandelt werden konnte, verschlechterte sich seine Situation erheblich. Zunächst bekam er eine halbseitige Gesichtslähmung. Danach breitete sich die Krankheit immer weiter aus, sodass er auf einem Auge nicht mehr sehen konnte und er letztendlich unter starken Schmerzen gestorben ist. Laut Angaben der Familie hat sich das Kind über sein Leben und die Geschehnisse nicht einmal beschwert. Er hat in seinem jungen Alter sogar mit Schmerzen versucht, seine Eltern zu trösten, damit sie nicht traurig werden….

Und dieses unschuldige Kind, das auf dem Weg zu seiner Behandlung zurückgeschickt wurde, dessen Pass entzogen wurde, hat die Augen für immer geschlossen und ist gestorben. Furkan ist nicht mehr da…

Ramazan Özgü

Photo by Trym Nilsen on Unsplash

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