Über mich

Meine akademische Laufbahn begann an der Universität Zürich, wo ich Rechtswissenschaften studierte und mit dem Master of Law (MLaw) abschloss. Während dieses Studiums entwickelte sich mein besonderes Interesse an Fragen der friedlichen Koexistenz in pluralen Gesellschaften. Dieses Interesse führte mich dazu, mich in verschiedenen Projekten zu engagieren, die sich gegen Vorurteile und Diskriminierung richten, insbesondere gegen Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungserzählungen und Sexismus.

Um diese Themen auch aus einer interdisziplinären Perspektive zu vertiefen, absolvierte ich zusätzlich den Masterstudiengang Dialogue Studies an der Donau-Universität Krems (M.A.). Ein prägender Einschnitt für mein gesellschaftliches Engagement war die sogenannte Flüchtlingskrise im Jahr 2015. In dieser Zeit begann ich, mich verstärkt im Asylbereich zu engagieren, insbesondere für Geflüchtete aus der Türkei, nicht zuletzt aufgrund meiner Türkischkenntnisse. Um diese Unterstützung zu strukturieren, gründete ich gemeinsam mit Anwältinnen und Anwälten aus der Türkei ein informelles Netzwerk zur rechtlichen Unterstützung von Geflüchteten (Verein DeJure).

Mein Engagement erstreckt sich darüber hinaus auf Fragen der Menschenrechte in verschiedenen internationalen Kontexten. Derzeit bin ich Vizepräsident der International Association for Human Rights Advocacy in Geneva. Darüber hinaus bin ich in den Vorständen verschiedener Organisationen aktiv, darunter das National Coalition Building Institute Switzerland, HiCoders, der Verein DeJure sowie die Aktion für verfolgte Menschen.

In meiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftige ich mich insbesondere mit den Wechselwirkungen von Recht, Religion und Digitalisierung. Derzeit verfasse ich meine Dissertation an der Juristischen Fakultät der Universität Zürich im Rahmen des Forschungsprogramms URPP Digital Religions. Zusätzlich bin ich als Affiliate Researcher an der Europa-Universität Flensburg tätig.

Meine Forschungs- und Praxisinteressen umfassen insbesondere Digitalisierung, Flüchtlingsarbeit, Mediation, Menschenrechte, soziale Medien sowie Fragen von Dialog und Versöhnung in pluralen Gesellschaften.

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