Über mich

Mein Name ist Ramazan Özgü und ich bin in der lebhaften Metropole Zürich aufgewachsen. Als Kind von Gastarbeitern, die in den 70er Jahren in die Schweiz kamen, fand ich stets meinen Platz in meinem Quartier, trotz meines Migrationshintergrunds. Meine akademische Reise begann an der Universität Zürich, wo ich Rechtswissenschaften (Abschluss mit MLaw) studierte. Dort entdeckte ich meine Leidenschaft für das Thema “friedliche Koexistenz”, was mich dazu antrieb, mich in Projekten zu engagieren, die sich gegen Vorurteile und Ressentiments wie Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungserzählungen und Sexismus richten.

Um mein Wissen zu vertiefen, absolvierte ich auch einen Masterstudiengang in “Dialogue Studies” an der Universität Krems an der Donau (Abschlus M.A.).

Die sogenannte Flüchtlingskrise 2015 war ein Wendepunkt für mich. Ich begann, mich im Asylbereich zu engagieren, insbesondere für Menschen aus der Türkei, da ich Türkisch spreche. Um dieser Arbeit eine formellere Struktur zu geben, gründete ich ein informelles Netzwerk mit Anwälten aus der Türkei, um geflüchteten Menschen zu helfen (Verein DeJure).

Mein Engagement erstreckt sich auch auf Menschenrechte in verschiedenen Ländern. Ich bin derzeit Vizepräsident des Vereins “International Association for Human Rights Advocacy in Geneva”. Meine Interessen umfassen Digitalisierung, Flüchtlingsarbeit, Mediation, Menschenrechte, Social Media und Versöhnung.

Ich bin auch in Vorständen verschiedener Organisationen tätig, darunter das National Coalition Building Institute Switzerland, HiCoders, der Verein DeJure und die Aktion für verfolgte Menschen.

Derzeit schreibe ich meine Doktorarbeit an der juristischen Fakultät im Rahmen des UFSP Digital Religions. Darüber hinaus bin ich als Affiliate Researcher an der Universität Flensburg eingebunden.

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